Clubwear & Swingeroutfits: Corsagen

Corsage, Korsett, Korselett oder Bustier - hier die Unterschiede kurz erklärt:

Das klassische Schnürkorsett ist die Königin dieser Aufzählung. Merkmale sind der feste, unnachgiebige Stoff, eingearbeitete Stäbe und daraus resultierend eine formgebende Schnürung, die Taille und Brust bestens betont. Formgebend heißt in diesem Zusammenhang tatsächlich, dass der Körper durch das Schnüren des Korsetts verformt wird. Man kann z.B. die Taille durch einen festen Zug so zusammenschnüren, dass deren Umfang deutlich gemindert wird. Korsetts sind so stabil gearbeitet, dass diese auch bei längerem Tragen dieser Belastung stand halten. Tipp: Immer von oben und unten zur Mitte hin schnüren!

Die Corsage oder auch das Korselett sind weniger formgebend als mehr dekorativ zu verstehen. Frau trägt sie gerne über einem Catsuit oder zum Rock. Im Gegensatz zum Korsett sind nicht zwangsweise Stäbe verarbeitet - feste Nähte tun es hier auch. Der Tragekomfort ist höher, da Schnürcorsagen nicht auf Druck geschnürt werden. Oft wird beim Korselett auch eine Hakenleiste zum Verschließen benutzt. Auch ein Reißverschluss kann hier zum Einsatz kommen.

Das Bustier ist ähnlich wie die Corsage aus dünnerem Stoff und dient vor allem der Zierde. Es zeichnet sich durch einen kürzeren Schnitt aus, der teilweise den Bauch frei lässt. Damen, die eher etwas Bauchbedeckendes suchen, sollten eher zur Corsage oder zum Korsett greifen.

Alle Korsetts und Corsagen gibt es aus Leder, Lack, Kunstleder und Latex. Einige Modelle haben Träger, andere sind als Unterbrustcorsagen ausgelegt.